Als erste Messegesellschaft startet die Messe Frankfurt eine konzertierte Aktion gegen Produkt- und Markenpiraterie, die den Namen „Messe Frankfurt against copying“ trägt. Schätzungen zufolge gehen bereits acht Prozent des Welthandels auf das Konto von Produktnachahmungen – und verursachen gleichzeitig einen Milliardenverlust für die Markenhersteller. Die Messe Frankfurt veröffentlicht eine Informationsbroschüre mit Hinweisen und Kontakten für ausstellende Unternehmen. Für die Messe Frankfurt ist es ein wichtiges Anliegen, ihre Aussteller umfassend über den Raub geistigen Eigentums zu informieren. Denn wer von Produktpiraterie betroffen ist, kann nur dann Unterlassungs- und Schadensersatzansprüche geltend machen, wenn bestimmte Maßnahmen schon vor der Messeteilnahme getroffen wurden. Laut Gesetz ist nicht die Messe Frankfurt GmbH berechtigt, gegen Produktpiraterie vorzugehen, sondern nur der Musterschutzinhaber. Die Informationsbroschüre der Messe Frankfurt, die nun in zweiter Auflage erscheint, listet wichtige Maßnahmen sowie Registrierungsmöglichkeiten auf. Zudem sind die Kontaktdaten von Anwaltskanzleien angegeben, die im Bedarfsfall direkt auf der Messe Beistand leisten. |
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